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NLA 2016: Live

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gut gekämpft, knapp verloren

Die NLA-Mannschaft des TC Froburg Trimbach – Olten kann den Schweizermeistertitel von 2015 im Schweizer Tennis der Herren Aktive nicht verteidigen. Gegen Grasshoppers Zürich erfolgt im Halbfinale eine 3:5 Niederlage. Das letzte Doppel wurde nicht mehr gespielt. Es war trotzdem eine tolle NLA-Saison 2016: Die Nachwuchs-Spieler Giacomelli, Keist und Moser konnten allesamt ihre ersten NLA-Siege verbuchen. Herzliche Gratulation!

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Kann Froburg Trimbach den Exploit wiederholen?

Die NLA-Interclubmannschaft des TC Froburg Trimbach hat sich als Gruppenvierte für die Finalrunde vom Wochenende in Lausanne qualifiziert. Liegt am Samstag ein Exploit wie im Vorjahr drin?

Tief durchatmen. Es ist geschafft. Die Trimbacher Tenniscracks haben ihr Saisonziel erreicht und haben sich für die Finalrunde in Lausanne qualifiziert. Für das Team von Coach Bartolomé Szklarecki war es allerdings ein hartes Stück Arbeit, bei dem ganz zum Schluss auch noch ein wenig Glück dazu kam.

Vier Punkte Vorsprung hatten sich die Trimbacher im Verlauf der ersten vier Runden auf Neuenburg, den direkten Konkurrenten im Kampf um den letzten Finalrundenplatz, herausgespielt. Eigentlich ein beruhigendes Polster.

Doch dann schlugen die Neuenburger in der letzten Runde überraschend den Tabellendritten Seeblick ZH mit 6:3. Die Trimbacher mussten also in ihrem letzten Spiel gegen den Titelfavoriten Genève Eaux-Vives ebenfalls fleissig Punkte sammeln.

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Und das taten die Trimbacher dann bereits in den Einzelpartien. Etwas überraschend stand es nach den sechs Einzeln nämlich 3:3. «Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet», sagt der Teamverantwortliche Peter Gubler. Die Trimbacher profitierten bei ihren Siegen aber auch davon, dass Sandro Ehrat auf Position drei und David Novak auf Position fünf durch die verletzungsbedingte Aufgabe ihrer Gegner vorzeitig gewannen.

Den dritten Einzelpunkt holte sich Luca Keist, der den stärker klassierten Andrew Ruppli in drei Sätzen schlagen und damit seinen ersten NLA-Einzelsieg feiern konnte. Dass die Trimbacher in der Folge auch noch zwei Doppel und damit die gesamte Begegnung mit 5:4 gewinnen konnten, war Zugabe und gut fürs Selbstvertrauen im Hinblick auf die Finalrunde.

Über den unerwarteten Sieg gegen Genf zum Abschluss der Vorrunde hat sich Peter Gubler gefreut. Analysiert er aber die gesamte Gruppenphase, ist er nicht ganz zufrieden. «Der dritte Platz wäre möglich gewesen, denn wir haben gerade im Doppel ein paar Punkte verschenkt. Der vierte Platz und die Teilnahme an der Finalrunde ist aber trotzdem toll», so der Teamverantwortliche.

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Positiv sei auch zu werten, dass die beiden Tschechen in Diensten des TC Froburg Trimbach, Martin Vacek und David Novak, nach einem schwierigen Start in die Meisterschaft immer besser in Fahrt kommen.

In Halbfinal wartet GC

Trotzdem: Im Halbfinalduell vom Samstag gegen Qualifikationssieger GC ist der TC Froburg Trimbach der klare Aussenseiter. Die Direktbegegnung in der Vorrunde ging gleich mit 7:2 an die Zürcher. Deswegen stecken die Trimbacher den Kopf aber nicht in den Sand. Im Gegenteil. Die Niederämter haben sehr gute Erinnerungen ans letzte Jahr.

Auch dort trafen sie im Halbfinal als Aussenseiter auf GC und landeten mit dem 5:4-Sieg einen veritablen Exploit. Und das notabene nach einem 2:4-Rückstand nach den Einzelpartien. Liegt also auch in diesem Jahr wieder ein solcher Exploit drin? «Möglich ist es, aber es wird sehr hart. GC ist der klare Favorit und wir sind im Doppel noch nicht so stark wie im letzten Jahr», gibt Peter Gubler zu bedenken.

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Ein fast perfekter Auftakt für den TC Froburg Trimbach
Der amtierende Schweizer Meister ist mit einem 6:3-Auswärtssieg gegen CT Neuchâtel in die neue Nationalliga-A-Interclubsaison gestartet.

Das Auftaktspiel in Neuenburg war für die Trimbacher eine äusserst wichtige Begegnung, denn aller Voraussicht nach werden sie mit die Neuenburgern um den vierten Rang hinter den Spitzenteams Genf, GC und Seeblick ZH kämpfen. Dieser vierte Rang berechtigt als letzter Platz zur Teilnahme an der Finalrunde. Umso wichtiger war es für den TC Froburg, im Direktduell vorlegen zu können. Und genau das hat das Team von Captain Bartolomé Szklarecki getan.
Yann Marti, Neuzugang Sandro Ehrat und der clubeigene Junior Luca Giacomelli waren es, die ihre Einzelpartien allesamt souverän in zwei Sätzen gewonnen haben. „Vor allem der Sieg von Luca hat uns in dieser Deutlichkeit überrascht, aber er hat sehr souverän gespielt“, lobt der Teamverantwortliche Peter Gubler. Für Giacomelli war es eine Premiere: Er gewann gegen Mathieu Guenat sein erstes NLA-Einzel überhaupt.

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Bild: Luca Giacomelli mit erstem Sieg in der NLA.

Dass Marti und Ehrat ihre Einzelpartien gewinnen, durfte aufgrund der Papierform erwartet werden. Den vierten Trimbacher Zähler in den Einzelmatches holte der Pole Michal Przysiezny. Die letztjährige Nummer eins lief diesmal auf Position zwei auf und gewann nach einem Fehlstart gegen den Argentinier Tomas Lipovsek Puches mit 2:6, 7:6, 6:1.

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Bild: Michal Prizniesny

Überraschende Niederlage von Vacek
Für die Trimbacher wäre aber gar noch mehr drin gelegen als eine 4:2-Führung nach den Einzelpartien. Die deutsche Nummer eins Nils Langer gewann bei seinem Debüt im Dress des TC Froburg den ersten Satz gegen Facundo Arguello mit 7:6, verletzte sich aber danach am Handgelenk und musste die Partie zu Beginn des dritten Satzes aufgeben. Die Niederlage von Martin Vacek, der gegen den schwächer eingestuften Luca Margaroli verlor, kam unerwartet. Routinier Vacek hatte im Entscheidungssatz noch mit 3:0 geführt und hatte die Chance, auf 5:2 davon zu ziehen. Doch er liess diese Möglichkeit aus und musste sich am Ende mit 4:6 im dritten Satz geschlagen geben.

Heimspiel gegen Seeblick ZH
Vacek rehabilitierte sich dann aber im Doppel, das er an der Seite seines Landsmannes David Novak in zwei Sätzen gewann. Den sechsten Punkt für die Trimbacher brachte das Duo Przysiezny/Marti ins Trockene, die auf Position eins in einem engen Spiel im Champions Tie Break gewannen. Sandro Ehrat, der mit Jeremy Moser antrat, musste sich dagegen knapp geschlagen geben. „Mit dem 6:3 können wir gut leben. Wir haben jetzt drei Punkte Vorsprung auf unseren direkten Konkurrenten im Kampf um die Finalrundenteilnahme, aber wenn die Verletzung von Nils nicht gewesen wäre oder wenn Martin sein Spiel durchgezogen hätte, wäre gar ein 7:2 drin gelegen“, so Gubler.
Die Trimbacher treffen am Donnerstag (ab 11 Uhr) zu Hause auf Seeblick ZH, das seine erste Partie gegen die Grasshoppers ebenfalls gewonnen hat. Das Duell mit dem Aufsteiger, bei dem unter anderem Robin Roshardt mitspielt, der im letzten Jahr noch für Trimbach um Punkte gekämpft hatte, verspricht hochklassigen Tennissport. „Es wird eine sehr ausgeglichen Partie, bei der jedes Match hart umkämpft sein wird“, prophezeit Gubler. Wer keine Zeit findet, das Duell gegen Seeblick live vor Ort zu verfolgen, der kann dies online via Livestream tun.

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Bild: Yann Marti gewinnt in Neuenburg 6:0, 6:1

 

zum kompletten Heimspiel-Angebot:

NLA 2016

 

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